12.12.2017

Ritter von heute: Sitzen unsere Führungskräfte sicher im Sattel?

Und was passiert mit dem Burgfrieden, wenn der führende Ritter gar nicht sicher ist, wie agiles Vornewegreiten geht?

Während der "Ritterlichen Führungsrunde" in der Bonner Godesburg wird dieses alte wie aktuelle Thema wieder deutlich: Unsere Führungskräfte sind nicht automatisch die geborenen mutigen Ritter, die voller Selbstbehauptung die Lanze hochhalten. 

Viele unserer heutigen Leader sind als fachliche Experten in Führungsrollen gelangt. Als Spezialisten auf ihrem Gebiet geht es dann an die Leitung von Teams oder Projekten. Und dann? Wie geht eigentlich Führung? Erst recht: moderne Führung. Agil soll es sein. Bitte umsetzen! Ach, wie war das noch mit den flachen Hierarchien? Mit Zielen, Selbstverantwortung und Selbstorganisation?

Das, was wir in allen Business-Medien lesen, ist noch lange nicht im Tun angekommen. "Ich erlebe besonders in kleineren und mittelständischen Betrieben, dass die Marktanforderungen nach schneller Veränderungsgeschwindigkeit zwar erkannt, aber noch nicht wirklich umgesetzt werden können. In vielen Unternehmen herrschen Unsicherheit und Fragen über das richtige Vorgehen“, sagt Vera Peters. Als Initiatorin moderiert sie die "Ritterliche Führungsrunde".

Mehrmals im Jahr lädt die Gründerin und Geschäftsführerin von BusinessArt zur geschlossenen Unternehmer- und Führungskräfterunde ein. Hier darf und soll hinter dicken Mauern auch über Unsicherheiten und Fehler gesprochen, über kreative Lösungen zu aktuellen Themen diskutiert werden. 

Gut gerüstet: "Ich bin absolut motiviert, die Ideen von heute Abend direkt morgen in meinem Team umzusetzen", sagt der Leiter des IT-Unternehmens spürbar befreit. Und auch der Kieferchirurg, der unsicher ist, "wie ich den richtigen Zugang von Chef zu Mitarbeiterin finde" geht wie alle anderen mit mindestens einem neuen konkreten Ansatz in den nächsten Arbeitstag. 

Ritter, reitet mutig voraus! Für den sicheren Burgfrieden gibt es jede Menge Möglichkeiten.

zurück